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Ölbild:
Karmelenbergprozession
Nach
der Errichtung der Marienkapelle 1662 fanden regelmäßig
allgemeine Gottesdienste, Marienfeste, Andachten und auch Eheschließungen
auf dem Karmelenberg statt. Es kamen zahlreiche Gläubige
aus Bassenheim und den umliegenden Orten in Prozessionen, Bittgängen
und Wallfahrten. Noch heute ziehen Prozessionen zum Karmelenberg.
Auf
dem Weg hinauf zur Kapelle wurde ein Kreuzweg mit sieben Stationshäuschen
errichtet, in denen der Leidensweg Jesu gezeigt wurde. Diese im
17. und 18. Jahrhundert besonders im Rheinland populären
szenischen Darstellungen in sieben Stationen nennt man "Fußfälle".
Vor den Fußfällen auf dem Karmelenberg wurde vor allem
für die Sterbenden und Toten gebetet.
Mehr
Infos und Bilder zur Marienkapelle
finden Sie hier.
Literatur
zum Thema Karmelenberg, Marienkapelle und Bruder Nikolaus:
1)
Der "Karmelenberg bei Bassenheim". Sonntagsblatt für
Unterhaltung und
Belehrung. Gratis-Beilage zur Mayener Volkszeitung, Nr 29: 8.
Mai 1881.
2) Die Marienkapelle auf dem Karmelenberg, herausgegeben von Klaus
Schäfer im
Auftrag des Förderverein Pellenz-Museum e. V., Nickenich
1985.
(nicht mehr erhältlich)
3) Die Marienkapelle auf dem Karmelenberg von 1662. Festschrift
zur
Wiedereröffnung nach umfassender Sanierung durch die Gemeinde
Bassenheim am
24. Mai 1998.
4) "Beschreibung des Schweins- oder Karmelenbergs zur Gemeinde
Bassenheim
gehörig um das Jahr 1820". In: Familienbuch Bassenheim,
herausgegeben vom
Heimatverein Bassenheim, 1988, S. 411.
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