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Bassenheim
hat sich, seit 1980 im Baugebiet "Sässel" die ersten
verkehrsberuhigten Straßen in Rheinland-Pfalz gebaut worden sind,
zu einer Gemeinde mit hoher Wohnqualität entwickelt.
Bis
1979 bestand ein großer Teil der "Straßen" aus
hässlichen Feldwegen. Daraus wurden bald beliebte und Kindergerechte
Wohnstraßen. Durch die Verbannung des Autoverkehrs vom Walpotplatz
und dessen völlige Neugestaltung, in die auch die Mayener Straße
einbezogen wurde, hat Bassenheim eine Visitenkarte erhalten, die immer
wieder von Besuchern bewundert wird.
In
den Straßen sind rund 300 Pflanzbeete entstanden, die das Grün
in der Landschaft rund um die Gemeinde sinnvoll ergänzen. Zugleich
sind zahlreiche historische Gebäude renoviert worden, so die Fachwerkhäuser
am Walpotplatz, darunter das schmucke Rathaus, das 1720 errichtet worden
ist. Das Burgelände mit der St. Martinsquelle konnte von der Gemeinde
erworben werden und wurde neu gestaltet. Dies alles und der Schloßpark
mit der Burg der Grafen von Bassenheim geben der Gemeinde das Gepräge
und schaffen eine reizvolle Atmosphäre, in der sich leben läßt.
300
Hektar Bassenheimer Wald sind eine Erholungslandschaft von unschätzbarem
Wert.
Die
Infrastruktur der Gemeinde ist 1997/98 durch den Bau der Karmelenberghalle
mit einem Bürgerhausteil und der parkartigen Gestaltung des Hallenumfeldes
erheblich verbessert worden. Dafür mussten rund 8 Mill. DM aufgebracht
werden. Schon vorher war die Grundschule durch einen Anbau von 6 auf
9 Klassen erweitert und damit voll zweizügig nutzbar gemacht worden.
Und am Kindergarten entstand ein Erweiterungsanbau. Auch eine neuzeitliche
Friedhofshalle und eine moderne, inzwischen sehr begehrte Grillhütte
sind geschaffen worden.
Das
1977 vom Gemeinderat geschlossene Krankenhaus wurde 1984 einer neuen,
sinnvollen und für die Gemeinde nützlichen Verwendung als
Therapiezentrum zugeführt. Zur Verbesserung der Finanzsituation
der Gemeinde ist am Bahnhof ein großes Gewerbegebiet, in dem
inzwischen 16 Firmen angesiedelt sind, entstanden.
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