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Chronik der
Bassenheimer Geschichte (Teil 4)

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1885 Die Witwe des Freiherrn Abraham von Oppenheim stiftet der Gemeinde Bassenheim das Krankenhaus (heute Therapiezentrum in der Hospitalstraße)
1888 Bassenheim erhält in einem Nebengebäude des Krankenhauses seinen ersten Kindergarten. Angegliedert wird eine Nähschule für junge Frauen.
1890 Im Martinstal wird für die Martinsquelle von General Heinrich von Kusserow der Bur-Pavillon errichtet.
1898/1900 Abriß der alten Barrockkirche und Neubau der heutigen neuromanischen Pfarrkirche St. Martin. Architekt: Lambert von Frisenne, Gelsenkirchen.
1899 Die Krankenhauskapelle wird eingweiht, sie wird 1984 profaniert und steht heute unter Denkmalschutz.
1904 Die Bahnlinie Koblenz-Bassenheim-Mayen ist fertig und wird in Betrieb genommen. Bassenheim erhält eine Königlich-Preußische Bahnmeisterei.
1910 Freiherr Julius von Waldthausen, kaiserlicher Gesandter in Kopenhagen und anschliessend in Bukarest, erwirbt als Familiensitz Burg und Rittergut Bassenheim.
1937 Das von den Oppenheims erweiterte und restaurierte Schloß zwischen Walpotplatz und Burg im Schloßpark wird wegen der zu hohen Unterhaltungskosten abgerissen.
1937 Die Gemeinde führt das heutige Gemeindewappen mit dem Reichsapfel ein, das an die ehemalige Reichsunmittelbarkeit Bassenheims erinnert.
1942

Die letzten jüdischen Mitbürger werden auf einem LKW abtransportiert. Lebenszeichen hat es von Ihnen nie wieder gegeben.

 

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