| 1720
|
Die
Waldbott von Bassenheim, die 1638 Reichsfreiherren geworden waren,
werden Reichsgrafen. Bassenheim wird reichsunmittelbare Herrschaft
und untersteht dem Kaiser. |
| 1780 |
Erste
Erwähnung einer Schule in Bassenheim, die offenbar
schon vorher im Pfarrhaus eingerichtet worden war. 1813
wurde die Schule in das 1753 errichtete Frühmessnerhaus
(Walpotplatz 3) verlegt. |
| 1798 |
Gründung
der Bürgermeisterei Bassenheim, aus der die heutige Verbandsgemeinde
Weißenthurm hervorgegangen ist. Auch die Koblenzer Stadtteile
Metternich, Kesselheim, Bubenheim und Rübenach gehörten
zu Bürgermeisterei. |
| 1800 |
Vor
den Toren des damaligen Ortes wird in der Flur "Sässel"
ein Friedhof für die kleine jüdische Gemeinde Bassenheim
angelegt. |
| 1805 |
Napoleon
gibt den Grafen von Bassenheim als einzigen Großgrundbesitzern
im linksrheinischen Rheinland das Rittergut Bassenheim zurück |
| 1840 |
Neubau
der Bassenheimer Volksschule durch den Rheinischen Baumeister Johann
Claudius von Lassaux. Die Schule wurde 1976 wegen einer neuen Trasse
für die B 258 abgerissen. |
| 1861 |
Hugo
Graf Waldbott von Bassenheim muß Burg und Rittergut Bassenheim
sowie Burg Pyrmont zwangsversteigern lassen. Fürst Karl Anton
von Hohenzollern wird Eigentümer. Die Grafenfamilie zieht sich
auf die Besitzungen in Buxheim/Allgäu zurück. |
| 1873 |
Abraham
Freiherr von Oppenheim, Kölner Bankier und Finanzberater des
Erzbischofs von Köln, erwirbt Burg und Rittergut Bassenheim.
Die Oppenheims entwickeln eine rege Bautätigkeit in Bassenheim. |