| 350.000
v. Chr. |
Der
373m hohe Karmelenberg (bis 1662 hieß er Hexenberg) entsteht
durch einen Vulkanausbruch. |
| 200.00
v. Chr. |
Ausgrabungen
am Schweinskopf (ein Vulkankegel der Karmelenberggruppe) beweisen,
daß die Gemarkung Bassenheim bereits zur Zeit des Neandertalers
besiedelt war. Eiszeitjäger waren hier zu Hause. |
| 700-500
v. Chr. |
103
nachgewiesene Hügelgräber zwischen der Autobahn A48 und
dem Bassenheimer Wald belegen eine hohe Besiedlungsdichte der Gemarkung
in der Hallstatt-Epoche und La-Tene-Zeit. |
| 450
v. Chr. |
Am
Roten Weg, unweit der Tennisplätze, steht eine keltische Siedlung
mit Hausgruben, Vorratshäusern und einem Webhaus, dem ersten
Bassenheimer Handwerksbetrieb. |
| Zeitwende |
In
der Nähe des Katscheckerhofes entsteht ein großes römisches
Gräberfeld mit Steinsärgen. 1563 wurde dort eine wertvolle
römische Urne gefunden, die im Hamburger Museum für Kunst
und Gewerbe aufbewahrt wird. |
| 500-600 |
In
der Zeit der fränkischen Landnahme entsteht offenbar das heutige
Bassenheim. Es wird vermutet, daß damals die erste Martinuskirche
gebaut worden ist. |
| 622 |
Frankenkönig
Dagobert beauftragt die Urahnen der Walpots mit der Verwaltung von
Flandern. |
| 970 |
Ein
Ritter Walpot erhält zur Zeit Kaiser Otto I. als Ministerialer
der Grafen von Sayn Land in Bassenheim als Lehen. Landsherr ist der
Kurfürst und Erzbischof von Köln. |